Mutters Lüge

Rezensionen

 

Leser über “Mutters Lüge”

{

«Mit «Mutters Lüge» ist Monika Hürlimann eine Autobiografie gelungen, die sich liest wie ein spannender Krimi.« Ruth Spitzenpfeil, SÜDOSTSCHWEIZ (30.10.21)

Schnörkellos: Monika Hürlimann überzeugt mit solidem literarischen Handwerk. …

 …. Es ist ein Mutter-Tochter-Drama, es ist die Geschichte einer Emigration – und dann ist “Mutters Lüge” auch eine Ermittlung, die uns über mehr als 300 Seiten nicht mehr loslässt. …

Ihr Leben aufzuschreiben, dazu fühlen sich heutzutage viele berufen, doch die wenigsten haben so viel mitzuteilen wie diese Autorin und tun dies mit der gleichen Aufrichtigkeit. Suche nach Wahrheit – manchmal bis fast zur Selbstzerstörung – ist denn auch das grosse Thema dieser Biografie … “

{

Sehr schöner und gelungener autobiografischer Debütroman

Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt. Die Hauptprotagonistin Marta habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Marta muss man einfach lieb haben! Der talentierten Autorin ist es mit ihrer feinfühligen Art gelungen, viel Empathie für alle Charaktere zu empfinden und ihnen damit zu begegnen.

{

Eine Geschichte über ein ganzes halbes Leben

Jeder Mensch wird durch sein Umfeld geprägt. Diese Prägungen sind aufbauend, aber sie können auch destruktiv, gar zerstörerisch sein … Wieviel Mut braucht man, um sich nicht zerstören zu lassen und trotz allem Glück zu finden? Wieviel Verletzungen braucht man, um eine Stärke daraus zu entwickeln? … Genau davon berichtet dieses Buch. Das Leben bietet genug eigene Dramatik und Spannung. Das Leben selbst schreibt die interessantesten Geschichten. Gut, dass es so begnadete Autoren gibt, die das so authentisch und spannend zu schreiben vermögen. …
K. S. (Amazon)

{

SCHÖNE, INTENSIVE LEKTÜRE

Das Buch habe ich schnell einmal nicht mehr aus der Hand legen können. Der Erzählfluss den Leser reisst mit, sehr rasch geht und fühlt man mit dem Mädchen, später Frau, mit. Unprätentiös wird die innere Entwicklung der Hauptfigur aufgezeigt, man wächst quasi mit an den Herausforderungen mit, die Marta meistern muss. So manches Mal habe ich mich gefragt, woher die innere Kraft kommt, mit der sie ausgestattet ist und habe es schön gefunden, wie positiv sie die Dinge im Alltag sieht, die wirklich nicht immer einfach sind. Tolle, empfehlenswerte Lektüre von der ersten bis zur letzten Seite.
(Durir, Lesejury)

{

Eine Geschichte über ein ganzes halbes Leben

Marta entwickelt eine Zielstrebigkeit die ihr hilft das Leben zu führen, das sie glücklich macht. Doch die gefühlte Ablehnung und das Desinteresse der Mutter bringen sie immer wieder an ihre Grenzen. Es ist auch ein Kampf zwischen der Pflicht und der Liebe, der sie das ganze Leben begleitet. Erst bei der Beerdigung ihrer Mutter bekommt sie Hinweise über die wahre Lebensgeschichte ihrer Mutter … Marta holt zum letzten Kampf für ihre Befreiung auf. Wird sie ihn gewinnen?
Ein spannendes Buch über Mut, Ehrlichkeit, Treue und Liebe zu sich selbst.
Prädikat: sehr empfehlenswert …
Kinga Maria (Lovelybooks)

{

Eine sehr spannende Autobiographie

… Aus der Erzählung der Tochter gehen sehr viele Details zur Umgebung und zu ihren Gefühlen hervor, was das Buch sehr lebendig gestaltet. Ich habe mich dadurch mehr angesprochen und mitgerissen gefühlt und war stets neugierig, was für Ereignisse denn im nächsten Kapitel warten – mit der ständigen Frage im Hinterkopf, was denn nun Mutters Lüge ist. Die Antwort der Frage findet sich relativ spät im Buch, was die Spannung aber nur noch mehr aufrecht erhält. Die anschließende Verarbeitung der Tochter mit der Thematik wurde wirklich sehr ansprechend und nachvollziehbar beschrieben, was für mich nach dem Lesen auch ein gutes Gefühl hinterlässt.Für jeden, der gerne Autobiographien liest, ist das Buch sehr empfehlenswert!
Mariposatralala (Lovelybooks)

{

Hervorragend

Eines der besten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe!

Spannend, flüssig, schlüssig… Hervorragend!!! Ich warte schon auf das nächste Buch…

{

Dieses Buch ist eine tief reichende Erfahrung.

… Ich wurde schnell eine Art Begleiterin der Hauptfigur Marta, so sehr fieberte ich mit ihr mit, erlebte ihre Situationen, freute mich mit ihr und für sie. Als sie von der Lüge ihrer Mutter erfährt, sind plötzlich viele Probleme auf einmal da: sie ist eigentlich in Trauer, aber dazu kommen sehr starke Emotionen wie Wut oder schlichte Neugier dazu – die Autorin hat diese Facetten der Geschichte sehr geschickt und erlebbar herausgearbeitet, besser gesagt aufgezeigt, mich als Leserin zum Miterleben mitgenommen. In jedem Lebensabschnitt von Marta wurde deutlich, dass sie immer das Beste aus den Begebenheiten macht. Aber nicht im Sinne von Ellbogengehabe, sondern einer ausgeglichenen Antwort auf die Herausforderungen, stets ihr eigentliches Ziel vor Augen, nämlich als Ärztin anderen zu helfen. Als im Studium Schwierigkeiten auftreten und sie befürchtet, an einem Fach zu scheitern, nimmt sie das sehr mit. Es hat mir gefallen, dass Marta eine durch und durch positive Denkweise an den Tag legt ohne total verträumt und abgehoben zu sein. Sie sieht das Glas immer als halbvoll an und nicht halbleer.
Das Buch hat mich nachdenklich gemacht über meine eigenen Chancen im Leben und Dinge, die sich daraus ergeben haben oder ich bewusst daraus entwickelt/gemacht habe. …
ElviraHA (Lovelybooks)

{

Wertvoller autobiographischer Roman

Welche Strategien sind erlaubt, um sich und die Kinder durchzubringen?
Eine spannende Frage! Wenn es sich als Lüge herausstellt, wer ist der Richter?
Eine absolut lesenswerte Autobiographie!
Randolve (Amazon)

{

Persönlich und berührend

Lesenswert, da persönlich und berührend.
Christa (Ex Libris)

{

Suche nach Wahrheit, und das Finden von Glück, Liebe und Heimat

Es scheint erstaunlich, vielleicht auch irritierend, dass Glück nicht abhängig ist, von idealsten Lebensvoraussetzungen, von einem idealen Start ins Leben, von einer idealen Kindheit. Das zeigt sich in dieser Geschichte nicht nur im sozialen Unterschied damaliger Zeit, zwischen Ost und Westeuropa. Die Vorstellung, nur materieller Reichtum kann Glück und Sicherheit verheissen, ist ganz und gar eine westliche Denkweise. Das wird dem Leser einmal mehr wieder deutlich gemacht! Überall warten, auch in dramatischen Augenblicken dieser Lebensgeschichte, Glücksmomente, die Hoffnung geben, und ein weiterkommen bedeuten. Kleine Gegebenheiten eben, auch Gespräche mit wichtigen Menschen, denen Marta auf Ihrem aussergewöhnlichen Weg begegnet, und dann immer wieder die Liebe, das wohltuende Gefühl des Verliebtsein. Schicksal hat auch eine Kehrseite, und bedeutet keinesfals immer darin gefangen sein zu bleiben, auch das eine Botschaft dieses Buches!
Ich habe aber auch eine Mahnung darin gelesen, nämlich diese: dass wir uns über unser Handeln stets bewusst sein sollten, und die Tragweite eines solchen Handelns auch in der Zukunft mit bedenken! Denn, was im Schlusssatz so einfach und klar zum Ausdruck kommt, und mindestens nach einer Andeutung einer Versöhnung mit der Vergangenheit klingt, ist nur durch den schmerzlichen Prozess einer Aufarbeitung, durch die Protagonistin zu stande gekommen. In einer eindrücklichen Metapher, beschreibt Marta diesen Prozess anhand der Ozeanbucht und dem Meer, das steigt und jederzeit drohend die Kämpfende wegzufegen vermag. Irgendwann beruhigt sich das Wasser wieder. Ein Dialogreiches Buch, mit starken Bildern, und dem nicht immer einfachen Umgang mit den Gefühlen.

marcus-c (Lovelybooks)

{

Ich feier das Buch - Sehr spannend und hat Suchtgefahr!

Ich feier das Buch, es ist so toll, hat mich von der ersten Seite mitgenommen. Ich konnte mich gut in die Seele von Marta einfinden und nachempfinden. Das puzzeln um die Vergangenheit der Mutter hat mich gefesselt. Auch das Verhalten anderer Personen konnte man sehr gut nachempfinden… Hach, was für ein tolles Buch… Bitte mehr davon!!! Und falls Bilder vom Westensee oder dem Cafe benötigt werden ich fahre gern mit dem Rad hin und schieße Bilder 😉

Lesekerstin (Lovelybooks)

{

marcus caflisch - (exlibris)

Aufrichtige, mitreissende und ehrlich erzählte Lebensgeschichte. Spannend und atemlos geschrieben. Eine echte Leseempfehlung!

{

Jörg B. - (Weltbild)

Eine absolute Leseempfehlung für die, die miterleben wollen, dass die eigene Geschichte oft weiter reicht, als wir selbst.

{

Authentischer und spannender Roman

Dieser Roman ist sehr lesenswert! Entführt er uns durch einen beeindruckenden Schreibstil in die Geschichte von Marta. Spannend, authentisch von der ersten bis zur letzten Seite – ein Roman über eine starke Frau.
Andrea L. (Exlibris)

{

Wunderschön

Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, der Schreibstil ist flüssig und nicht langatmig! Er packt einen und man muss wissen was als nächstes passiert! Hier geht es um eine Mutter – Tochter Beziehung die einen nicht mehr los lässt! Emotional und bewegend an vielen Stellen. 
Eine Geschichte mit Tiefgang und Einblicken in den Alltag der Orte Polen der 1980er Jahre, Deutschland und die Schweiz. Ich kann diesen autobiographischer Roman nur empfehlen!
Katyleh (Lovelybooks)

{

Rebecca B. (Weltbild)

Der Roman erzählt die Geschichte der Protagonistin Marta auf eine facettenreiche, spannende, berührende und interessante Art und Weise. Tolle Lektüre.

{

Julia K. (Weltbild)

Eine bewegende Lebensgeschichte mit Nachklang. (…) Zu Ende hin konnte ich das Buch kaum mehr aus den Händen legen, da das Schicksal einen sehr bewegt. (…) Man erfährt in diesem Buch nicht nur die Geschichte einer Frau, die in ihrem Leben mehr als einmal neu anfangen musste, sondern auch etwas über die polnische Geschichte. Mir war es eine Freude ihre Lebensgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen zu lesen. Daher gibt es von mir auch eine klare Leseempfehlung.

{

Lilofee (Lovelybooks)

Eine Geschichte, die sich vor dem Hintergrund einer Flucht aus dem kommunistischen Polen abspielt. Das, was diese Flucht mit der Familie auslöst und die dadurch ausgelösten Gefühle und Anforderungen werden in diesem Roman wunderbar erzählt. Sachlich, neutral und ohne Verbitterung beschreibt die Autorin ihr Leben, ihre ewige Suche nach Mutterliebe. Jeder Satz sitzt und wiegt schwer. Wie viel Kraft es kostet immer wieder neu anzufangen und Fuß zu fassen. Sich zu intrigieren und seinen Weg zu gehen. (…) Das wird mit einer wunderbaren fließenden und sehr mitreißenden Art erzählt. Eine sehr gut geschriebene Familiengeschichte mit einem Spannungsbogen der bis zum Ende erhalten bleibt.
Lilofee (Lovelybooks)

{

Kleiner_Buchhase (Lovelybooks)

Atmosphärischer Roman, der Mut macht und Zuversicht gibt über Emigration in Europa und eine Lebenslüge von historischer Tragweite. Grandios!

{

Xenia W. (Weltbild)

Die Prota muss sich tatsächlich immer wieder dem Leben stellen. Je nach Alter darauf reagieren, mit Problemen umgehen, später immer aktiver die Dinge selbst in die Hand nehmen. Ein Balanceakt zwischen Anpassung und sich-selbst-bleiben. Tolle Lektüre, man ist schnell bei der Hauptfigur dabei und möchte immer weiter machen. Eine absolute Leseempfehlung für Menschen, die gern den anderen über die Schulter schauen!

{

absolut lesenswert

Der Roman erzählt die Geschichte der Protagonistin Marta auf eine facettenreiche, spannende, berührende und interessante Art und Weise. Tolle Lektüre.

{

Spannender Roman über persönliche Lebensgeschichte

Spannender Roman der die persönliche Lebensgeschichte von Marta vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Situation in Europa erzählt. Dabei ist nicht nur die Ausgangslage in Polen schwierig wo Marta geboren ist, auch die familiäre Situation ist weit weg von einfach oder ideal. Manche Menschen scheitern in solchen Situationen, manche wachsen aber auch an den Herausforderungen.
Flüssig geschrieben und gut zu lesen.

{

Grossartige Geschichte, macht nachdenklich.

… Man liest, wie Marta aufwächst, flieht und neu anfangen muss. Trotz der Widrigkeit macht sie immer weiter, bis sie in der Schweiz mit ihrem Mann ankommt. Diese Geschichte basiert auf der wahren Familiengeschichte der Autorin. Das Lesen ist intensiv und kann nicht so nebenher gelesen werden. Das Lesen ist sehr aufschlussreich und ich kann das Buch nur empfehlen.
Erjkaiser (Lovelybooks)

{

Herzergreifend und Emotional!

Bevor mich die Müdigkeit völlig übermannte, goss ich meine Sehnsucht in Worte, die sich weder reimten noch besonders erhaben klangen, mich aber trösteten.” (Zitat aus dem Kapitel “Neue Seite im Buch”).

… Zwischen neuen Kulturen, einer neuen Sprache und neuen Menschen, nimmt die fesselnde Schreibart der Autorin einen so sehr mit, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. In der Ich-Form geschrieben, geht es vor allem immer und immer wieder um die Frage, was verheimlicht Marta’s Mutter ihr. Dabei wird die Geschichte und somit auch das Rätsel nicht von hinten aufgerollt, wie dass der Klappentext vermutet, sondern neuen ganz am Anfang und baut immer mehr auf.
Wirklich zu empfehlen!
Tanja (Amazon)

{

"nicht aufgeben" - das ist die Devise

Dieses Buch hat mich doch sehr beeindruckt.  … Die damaligen politischen und auch die persönlichen Lebensbedingungen werden sehr lebendig erzählt. Durch diese sehr intensive und sehr authentische Erzählung kann man sich alles sehr gut vorstellen. Es war für mich ein sehr emotionales Erlebnis und ich habe oft innegehalten, um mir die damalige Zeit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Denn ich bin nur ein paar Jahre älter als Marta. Und es ist mir sofort aufgefallen, dass ich einen ganz anderen Blick auf diese Zeit habe. … Denn ihre Mutter Johanna hat so ihre eigenen Geheimnisse und auch diese Geschichte recherchiert Marta. Das Ergebnis ist überraschend und muss dann auch von allen Beteiligten erstmal verarbeitet werden…. Es war ein neuer Blickwinkel auf diese Zeit und ich muss sagen, ich habe die Lesezeit sehr genossen. 
Sigrid (Amazon)

{

Autobiografischer Roman mit vielen Facetten

„Mutters Lüge“ von Monika Hürlimann hat viele interessante Facetten – von europäischer Geschichte bis zu psychoanalytischen Einblicken, von der „Vererbbarkeit“ von Traumen bis hin zum Heilmittel der Liebe und Vergebung.

Rückblicke und erinnerte Dialoge zeichnen ein eindrückliches Bild eines hochbegabten Mädchens, das im kommunistischen Polen in einem schwierigen Umfeld aufwächst und allen widrigen Startbedingungen zum Trotz seinen Lebenstraum, Ärztin zu werden über verschiedene Stationen in Deutschland wahrmacht, um schließlich in der Schweiz Heimat zu finden.

Ohne Larmoyanz geschrieben, liest sich dieses Buch, das auch ein bisschen eine Liebeserklärung an die Schweiz ist, flüssig und spannend.
Chris_Humbel (Lovelybooks)

{

der Mut, mal was anderes zu lesen

Wenn ich einen Thriller oder Krimi lese, erhoffe ich mir Spannung, bei einem Liebesroman ein Happy End. Autobiographien sind für mich ein ungewohntes Genre. Daher wusste ich nicht so recht, mit welcher Erwartung ich an das Buch herangehen soll. Jetzt weiß ich es. Ich erwarte mir von einer Biographie eine fesselnde Lebensgeschichte einer starke Persönlichkeit mit all ihren Auf und Abs. Ich wünsche mir, in fremde Kulturen und andere Zeiten entführt zu werden. Ein Buch, dass mich zum Denken anregt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ich erhoffe mir ein Buch, so schön geschrieben wie Mutters Lüge.

Artur (Amazon)

{

Absolut empfehlenswert ... wühlt einiges auf

Ein unbeschreiblich tolles Buch. Nahegehend. Anderes Land, andere Sitten. Ähnliche Gegebenheiten. Dem Regime entfliehen. Aussiedler sein, in einem fremden Land und doch mit Wurzeln.

Eine Mutter, die einem jeden Tag aufs Neue Lügen auftischt. Mutters Lügen eben. Deren Beweggründe kennt nur die Mutter selbst. Ohne Rücksicht, bis zum Schluss.

Was war, ist und jemals sein wird: “Entscheidend bleibt, dass wir Mutter und Tochter waren.” SIND.

Taya (Amazon)

{

Das Buch ist sehr interessant empfehlungswert.

Ich konnte es von der ersten Seite an nicht mehr aus denn Händen legen. Barbara C. (Weltbild)

{

SEHR lesenswert: Spannender autobiographischer Roman über erfolgreiche Integration, neue Heimat vor dem Hintergrund des Polnischen Kommunismus und der Deutschen Wende

Integration ist sehr aktuell und sie ist Thema dieses hinreissend geschriebenen Buches. Zunächst findet die Protagonistin nach der illegalen Flucht aus dem kommunistischen Polen eine neue Heimat in Deutschland. Das Zurechtfinden im neuen Land mit einer fremden Sprache, neuen Freunden ist nicht einfach. Weil der Roman autobiographisch basiert ist, ist er authentisch und persönlich. Man erfährt viele Hintergrundinformationen über den Alltag im kommunistischen Polen und über das Deutschland zu Zeiten der Wende. Als die Protagonistin als Erwachsene in die Schweiz geht, muss sie sich wieder mit allem, was ein neues Land ausmacht, auseinandersetzen. Der Roman zeigt, wie erfolgreiche Integration möglich ist und was sie bewirken kann. Der zusätzlich verwobene Handlungsstrang, in dem es um Lüge, Schuld und den Prozess der Akzeptanz geht, berührt. Sehr empfehlenswert und eine echte Trouvaille!

{

Tolle Lektüre.

Es war mir eine Freude dieses Buch zu lesen. Es war von Anfang bis Ende sehr spannend.
Ich kann es nur weiter empfehlen.
Jsabell F. (Weltbild)

{

UlrikesBuecherschrank (Lovelybooks)

Ein erschütterndes Familiengeheimnis – Ein Roman der viele Themen bereithält. (…) Der Schreibstil ist eher ruhig und gefühlvoll gehalten. Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Roman hinein. Die Spannung nimmt leicht und stetig zu.

{

Rebecca Oflaz (Buchhaus.ch)

( …) ein wirklich bewegender Roman, der auf der Lebensgeschichte der Autorin beruht. Man lernt einiges über die deutsch-polnische Vergangenheit, den Alltag in Polen während des Kriegsrechts und erhält einige tiefere Einblicke in die Psychologie und auch das Schweizer Gesundheitssystem. Es hat mir sehr gut gefallen.

{

Authentisch und spannend

 Monika Hürlimann beschreibt in einem fesselnden, bildgewaltigen und flüssigen Schreibstil das Leben von Marta, die mit unbeugsamen, festem Willen ihren Weg findet. Der Leser erhält Einblick in einen Lebensweg, der voller Steine gepflastert ist. Lebendig und authentisch sind die Protagonisten und Charaktere dargestellt. Die Handlung ist berührend und hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Mein Fazit: Dieses berührende und sensibel geschriebene Buch erhält von mir 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.
Shilo (Thalia)

{

Beeindruckende Geschichte

(…) Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Irgendwie sehr klar und direkt und sehr gut lesbar. Auch gut gefallen hat mir, dass man das ein oder andere über das frühere Polen und die Schweiz erfahren hat. (…) Fazit: Beeindruckende Geschichte.
brauneye29 (Lovelybooks)

{

Theophila (Lovelybooks)

Der autobiographische Roman hat mich als Leserin sehr gepackt. Ich konnte gut verfolgen wie es der kleinen Marta über all die Jahre ging und sie sich zu einer erwachsenen erfolgreiche Frau entwickelt hat. Sie ist über die Wahrheit über ihre Mutter sehr erschüttert. Eine tiefe Wunde bleibt.(…) Fazit: Ergreifender Roman, der an einem Stück gelesen werden möchte.

{

Ein bewegtes Leben

 Monika Hürlimann hat viel erlebt – und lässt den Leser/die Leserin hautnah an ihrer Geschichte teilhaben. Besonders beeindruckend fand ich die Kapitel, in denen die Autorin ihre Kindheit im kommunistischen Polen schildert, die so anders verlief, als die von uns privilegierten Westeuropäern (z.B. mitten in der Nacht aufzustehen, um Brot zu bekommen, stundenlang anstehen nur um dann kurz vor dem Ziel zu erfahren, dass alles ausverkauft ist). Wer so etwas erlebt hat, überlegt es sich bestimmt zwei Mal, Lebensmittel zu verschwenden, was leider in unserer Wohlstandsgesellschaft Gang und Gäbe ist.

Im Lauf der Autobiografie erfährt man, wie die Flucht nach Deutschland verlief und es der Autorin gelang, allen Widrigkeiten zum Trotz ihren Traumberuf als Ärztin zu verwirklichen. … Alles in allem eine sehr gelungene Autobiografie
Nicole (Amazon)

{

Eine Geschichte, die ganz tief unter die Haut geht

“Mutters Lüge” ist ein ganz besonderes, emotionales und vielseitiges Buch – die Geschichte eines Neuanfangs. Ganz offen, geschrieben wie in einem Roman, schildert die Autorin die Stationen ihres eigenen Lebens und lässt uns dabei tief in ihre Seele blicken. Mir ging ihre Geschichte sowas von unter die Haut.
Ihrer Flucht aus dem kommunistischen Polen führt die dreiköpfige Familie über die DDR ins Auffanglager nach Göttingen und von dort nach Kiel in eine unbekannte Zukunft. Nach schwierigen Jahren in ihrer Heimat, die von Mangel und Entbehrungen geprägt waren, müssen sich Marta und ihr Bruder in komplett veränderten Lebensbedingungen und mit einer fremden Sprache zurechtfinden. Das Verhältnis zur Mutter, die kein großes Interesse an ihren Kindern zeigt, stets unnahbar, emotionslos und unbeteiligt wirkt, und alles von sich schiebt, ist äußerst schwierig. Marta fühlt sich ihrem Bruder und der Mutter gegenüber immer in der Pflicht. Geprägt durch ihre Kindheit, voller Ehrgeiz und mit einer enormen Stärke und großem Verantwortungsbewusstsein verfolgt sie beharrlich jedes Ziel, das sie sich gesteckt hat. Trotz schwierigen Bedingungen geht es in Martas Leben immerfort vorwärts. Sie meistert ihr Abitur und zieht zum Medizinstudium nach Berlin. Ein Praktikum verschlägt sie schließlich in die Schweiz. Entgegen ihrem ursprünglichen Wunsch wechselt sie zur Psychologie und eröffnet dort über viele Umwege eine eigene psychiatrische Praxis. Ist sie dort endlich angekommen?

Schmöckerwelten (Amazon)

{

Das Thema ist neu und hat viel Potential

 (…) Die Autorin setzt sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinander (…) und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Caroww (Lovelybooks)

{

Wertvoller autobiographischer Roman

 (…) Der Anfang liegt in den Nachkriegswirren mit der Not bloß zu überleben. Welche Strategien sind erlaubt, um sich und die Kinder durchzubringen? Eine spannende Frage! Wenn es sich als Lüge herausstellt, wer ist der Richter? Eine absolut lesenswerte Autobiographie!
Randolve (Amazon)

{

„Was waren die Zutaten für das Gefühl, irgendwohin zu gehören?“

… Historische Ereignisse werden gut in die Geschichte eingewoben, aber nicht zu detailliert thematisiert. Deutlich wird jedoch, welche Lebensumstände in Polen unter dem kommunistischen Regime herrschten und wie drastisch gerade die Lebensmittelrationierung war. Die Flucht nach Westdeutschland und die damit deutlich ansteigenden Möglichkeiten für Konsumgüter aber natürlich gerade Lebensmittel, haben mich einmal mehr sehr getroffen. Gerade Martas Schilderung ihres ersten Bananeneinkaufs in Deutschland hat mich sehr berührt. Ebenso faszinierend fand ich aber auch die Einblicke in die Arbeit von Marta als Psychiaterin und den Umgang mit ihren Patienten sowie die Eindrücke in die polnische Kultur. ..
Lesefee (Amazon)