Mutters Lüge

Rezensionen

 

Leser über «Mutters Lüge»

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«Mit «Mutters Lüge» ist Monika Hürlimann eine Autobiografie gelungen, die sich liest wie ein spannender Krimi.« Ruth Spitzenpfeil, SÜDOSTSCHWEIZ (30.10.21)

Schnörkellos: Monika Hürlimann überzeugt mit solidem literarischen Handwerk. …

 …. Es ist ein Mutter-Tochter-Drama, es ist die Geschichte einer Emigration – und dann ist «Mutters Lüge» auch eine Ermittlung, die uns über mehr als 300 Seiten nicht mehr loslässt. …

Ihr Leben aufzuschreiben, dazu fühlen sich heutzutage viele berufen, doch die wenigsten haben so viel mitzuteilen wie diese Autorin und tun dies mit der gleichen Aufrichtigkeit. Suche nach Wahrheit – manchmal bis fast zur Selbstzerstörung – ist denn auch das grosse Thema dieser Biografie … «
Ruth Spitzepfeil, Kulturredaktorin (Südostschweiz=

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Berührende Lebensgeschichte vom Suchen und Finden von Heimat, Zugehörigkeit und Zuneigung

Ein leises, eindringliches und emotionales Buch, das das Suchen nach Heimat, Identität, Anerkennung und Zuneigung beschreibt und das immer wieder die Fragen aufwirft, wie sehr wir durch unsere Vergangenheit, unsere Wurzeln und unsere Erziehung geprägt sind.
evita-db (Lovelybooks)

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Unbedingt lesenswert

Flüssig geschrieben und sehr spannend.
Interessante Einblicke in die Lebensweise in Polen als Kind und der Vergleich mit dem Westen nach 20 Jahren und ohne Kommunismus.
Leseratte (Amazon)

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Sehr schöner und gelungener autobiografischer Debütroman

Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt. Die Hauptprotagonistin Marta habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Marta muss man einfach lieb haben! Der talentierten Autorin ist es mit ihrer feinfühligen Art gelungen, viel Empathie für alle Charaktere zu empfinden und ihnen damit zu begegnen.

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Biografischer Einblick in einen schwierigen Neustart.

… Aufgrund des Titels habe ich bis zum Schluß auf eine große Wendung/Enthüllung gewartet, die dann auch eintrat und tatsächlich eine große Lebenslüge ans Licht brachte…
Neerod_Rebew (Lovelybooks)

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Eine Geschichte über ein ganzes halbes Leben

Jeder Mensch wird durch sein Umfeld geprägt. Diese Prägungen sind aufbauend, aber sie können auch destruktiv, gar zerstörerisch sein … Wieviel Mut braucht man, um sich nicht zerstören zu lassen und trotz allem Glück zu finden? Wieviel Verletzungen braucht man, um eine Stärke daraus zu entwickeln? … Genau davon berichtet dieses Buch. Das Leben bietet genug eigene Dramatik und Spannung. Das Leben selbst schreibt die interessantesten Geschichten. Gut, dass es so begnadete Autoren gibt, die das so authentisch und spannend zu schreiben vermögen. …
K. S. (Amazon)

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SCHÖNE, INTENSIVE LEKTÜRE

Das Buch habe ich schnell einmal nicht mehr aus der Hand legen können. Der Erzählfluss den Leser reisst mit, sehr rasch geht und fühlt man mit dem Mädchen, später Frau, mit. Unprätentiös wird die innere Entwicklung der Hauptfigur aufgezeigt, man wächst quasi mit an den Herausforderungen mit, die Marta meistern muss. So manches Mal habe ich mich gefragt, woher die innere Kraft kommt, mit der sie ausgestattet ist und habe es schön gefunden, wie positiv sie die Dinge im Alltag sieht, die wirklich nicht immer einfach sind. Tolle, empfehlenswerte Lektüre von der ersten bis zur letzten Seite.
(Durir, Lesejury)

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Eine Geschichte über ein ganzes halbes Leben

Marta entwickelt eine Zielstrebigkeit die ihr hilft das Leben zu führen, das sie glücklich macht. Doch die gefühlte Ablehnung und das Desinteresse der Mutter bringen sie immer wieder an ihre Grenzen. Es ist auch ein Kampf zwischen der Pflicht und der Liebe, der sie das ganze Leben begleitet. Erst bei der Beerdigung ihrer Mutter bekommt sie Hinweise über die wahre Lebensgeschichte ihrer Mutter … Marta holt zum letzten Kampf für ihre Befreiung auf. Wird sie ihn gewinnen?
Ein spannendes Buch über Mut, Ehrlichkeit, Treue und Liebe zu sich selbst.
Prädikat: sehr empfehlenswert …
Kinga Maria (Lovelybooks)

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Eine sehr spannende Autobiographie

… Aus der Erzählung der Tochter gehen sehr viele Details zur Umgebung und zu ihren Gefühlen hervor, was das Buch sehr lebendig gestaltet. Ich habe mich dadurch mehr angesprochen und mitgerissen gefühlt und war stets neugierig, was für Ereignisse denn im nächsten Kapitel warten – mit der ständigen Frage im Hinterkopf, was denn nun Mutters Lüge ist. Die Antwort der Frage findet sich relativ spät im Buch, was die Spannung aber nur noch mehr aufrecht erhält. Die anschließende Verarbeitung der Tochter mit der Thematik wurde wirklich sehr ansprechend und nachvollziehbar beschrieben, was für mich nach dem Lesen auch ein gutes Gefühl hinterlässt.Für jeden, der gerne Autobiographien liest, ist das Buch sehr empfehlenswert!
Mariposatralala (Lovelybooks)

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Hervorragend

Eines der besten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe!

Spannend, flüssig, schlüssig… Hervorragend!!! Ich warte schon auf das nächste Buch…

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Eine beeindruckende und berührende Geschichte voller Emotionen. Sehr ans Herz gehend

Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig, modern und mitreißend .
… Ein sehr berührendes Epos voller Emotionen und großer Gefühle , was ich sehr gerne gelesen habe…
Babsi123 (Lovelybooks)

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Dieses Buch ist eine tief reichende Erfahrung.

… Ich wurde schnell eine Art Begleiterin der Hauptfigur Marta, so sehr fieberte ich mit ihr mit, erlebte ihre Situationen, freute mich mit ihr und für sie. Als sie von der Lüge ihrer Mutter erfährt, sind plötzlich viele Probleme auf einmal da: sie ist eigentlich in Trauer, aber dazu kommen sehr starke Emotionen wie Wut oder schlichte Neugier dazu – die Autorin hat diese Facetten der Geschichte sehr geschickt und erlebbar herausgearbeitet, besser gesagt aufgezeigt, mich als Leserin zum Miterleben mitgenommen. In jedem Lebensabschnitt von Marta wurde deutlich, dass sie immer das Beste aus den Begebenheiten macht. Aber nicht im Sinne von Ellbogengehabe, sondern einer ausgeglichenen Antwort auf die Herausforderungen, stets ihr eigentliches Ziel vor Augen, nämlich als Ärztin anderen zu helfen. Als im Studium Schwierigkeiten auftreten und sie befürchtet, an einem Fach zu scheitern, nimmt sie das sehr mit. Es hat mir gefallen, dass Marta eine durch und durch positive Denkweise an den Tag legt ohne total verträumt und abgehoben zu sein. Sie sieht das Glas immer als halbvoll an und nicht halbleer.
Das Buch hat mich nachdenklich gemacht über meine eigenen Chancen im Leben und Dinge, die sich daraus ergeben haben oder ich bewusst daraus entwickelt/gemacht habe. …
ElviraHA (Lovelybooks)

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Wertvoller autobiographischer Roman

Der Anfang liegt in den Nachkriegswirren mit der Not bloß zu überleben.
Welche Strategien sind erlaubt, um sich und die Kinder durchzubringen?
Eine spannende Frage! Wenn es sich als Lüge herausstellt, wer ist der Richter?
Eine absolut lesenswerte Autobiographie!
Randolve (Amazon)

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Wichtige Gegenwartslektüre!

Hinter jeder Lüge steckt etwas Verschwiegenes, ein Geheimnis. Und ein solches Geheimnis, das es aufzudecken gilt, führt uns durch den seelenbewegenden Roman „Mutters Lüge“ von Monika Hürlimann. „Übermorgen fahren wir nach Deutschland“, so die ersten Worte und schon am Anfang wird man so tief in die Handlung und dabei in die Gefühle der Protagonistin Marta, der so liebenswerten Ich-Erzählerin, hineingezogen. Man vergisst sofort, dass man liest, sieht die ersten Szenen bildlich vor sich. Dieser unglaublich intensive Romananfang mit einer illegalen Emigration aus Polen nach Deutschland, so verdichtet und gekonnt in Handlung und Ausdruck auf das Wesentliche beschränkt, führt bereits schon auf den ersten Seiten in das Thema des Buches ein, in den Konflikt und die Charakterisierung der Hauptpersonen. Wie in einem spannenden Film erleben wir, wie die fast fünfzehnjährige Marta, die Brüchigkeit ihres Daseins erfahren muss, als sie völlig überraschend alles Sichergeglaubte und Vertraute, ihre Geborgenheit, ihre gesamte Lebenswelt verliert, einschließlich ihrer Heimat.

Von diesem Auftakt aus entwickelt sich der Roman, der auf der tatsächlichen Lebensgeschichte der Autorin basiert, zu einer berührenden Reise, einer Art Suchwanderung, die uns über eine lange Zeitspanne und durch so viele Handlungsorte und Gedanken führt. Und dies alles in einer klaren, gefühlvollen Sprache: „Es roch nach Schmutz, rostendem Metall, Schmiermittel, nach Schweiß, Gemüse und welken Blumen. Es war meine Heimat.“ Mit diesen sensiblen Detailbeobachtungen und vielen lebensvollen Dialogen erleben wir den Weg der Protagonistin durch so unterschiedliche Welten, wie aus einem jungen Mädchen ohne Sprachkenntnisse im deutschen Aufnahmelager Friedland eine Medizinstudentin im Berlin der Wendezeit und schließlich eine Fachärztin für Psychiatrie in der Schweiz wird. Weichenstellungen, Entscheidungen, bedeutungsvolle Zufälligkeiten.

Aber es geht hier nicht nur um einen Lebensweg, der Roman ist unter vielen Aspekten lesbar. Als Familiengeschichte, Emigrationsdrama oder als Spiegel bedeutsamer Abschnitte unserer Zeitgeschichte. Dies aber alles nicht theoretisch und abstrakt, sondern auf der Gefühlsebene erfahren wir, wie sich Heimatverlust anfühlt, wie mühsam das Ankommen sein kann und ganz allgemein, dass die Vergangenheit ein langes Weiterleben besitzt, besonders wenn Geheimnisse und quälende Fragen nach der eigenen Identität diese Vergangenheit dauerhaft gegenwärtig machen. Es sind die Schatten aus dem Leben der Mutter der Protagonistin, Marta, die über allem liegen. Marta muss ihre Mutter immer als unnahbar, verschlossen und gefühlskalt erleben. Sie leidet unter dieser Distanz, ein lebenslanges, schmerzhaftes Bedauern über das Verhalten ihrer Mutter wird daraus, obwohl sie erkennt, dass diese auch nur ein Opfer ihrer Vergangenheit ist. Und die Geschichte geht immer weiter, Szenen aus Martas Leben werden chronologisch aufgereiht erzählt, weil das Geheimnis, oder anders gesagt, eine Lüge noch nicht aufgeklärt werden kann, weil sich bestehende Wahrheiten überraschend verändern oder auflösen. So ist die Protagonistin gezwungen mit all dem Verschwiegenen, Unklaren zu leben und ihrem inneren Druck, endlich Licht in das Dunkel bringen zu wollen. Im letzten Teil des über 300 Seiten langen Romans erleben wir die Suchwanderung oft in Gedanken und Gesprächen, ein Aufdecken von einem Netz zusammenhängender Tatsachen und die Mühe mit der Wahrheit umzugehen, die so erschütternd erst nach der Beerdigung der Mutter aufgedeckt werden kann. Und langsam werden die neuen Erkenntnisse zu einem ersten Verstehen, somit zur Voraussetzung für die innere Befreiung der Protagonistin.

Monika Hürlimann möchte mit ihrem Roman Menschen anregen über wichtige Grundfragen nachzudenken, wie z.B. über die Begriffe Heimat, Heimatverlust, Identität oder die Wahrnehmung von Glück, aber insbesondere helfen, mit den Widrigkeiten des Lebens positiv umzugehen, so schreibt sie selbst in ihrem Nachwort. Und mit Sicherheit trägt alles, was wir über den Lauf dieses unglaublich offen und ehrlich beschriebenen außergewöhnlichen Lebenswegs erfahren, dazu bei, dass „Mutters Lüge“ für unterschiedlichste Lesergruppen zu einer so wertvollen und gleichfalls persönlich nutzbaren Lektüre werden kann und dass der Anspruch der Autorin bei den Lesenden in Erfüllung gehen dürfte.

Alles in allem ein wunderbar facettenreicher Roman, anschaulich greifbar, ohne schweres Pathos und doch mit Tiefe, ein wichtiges und empfehlenswertes Buch, dessen hier stets respektvoll dargestellte Themen wieder so aktuell geworden sind. Es sollte gerade jetzt gelesen werden.

Markus Mittmann (Amazon)

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Lebenslügen und ihre Auswirkungen

Die Autobiografie von Monika Hürlimann ist in einem angenehmen Ton geschrieben und lässt sich gut und flüssig lesen. Mir hat zu Beginn die Beschreibung des Lebens in Polen und die Sicht auf den Westen sehr gut gefallen, das war wirklich interessant und eine Perspektive, über die ich bisher noch nichts gelesen hatte. Da das Leben passiert und keinem Spannungsbogen folgt, ist es bei einer Autobiografie sicher nicht einfach, das Geschehen immer richtig zu gewichten und den „roten Faden“ zu behalten. Mir erschienen manche Passagen recht ausführlich, an anderen Stellen wurden Dinge eher knapp geschildert, zu denen ich gerne mehr gelesen hätte. Die große Stärke des Buches ist für mich das letzte Viertel. Nach dem Tod der Mutter deckt „Marta“ deren Lebenslüge auf und es wird mit großer psychologischer Einsicht beschrieben, was das mit den Betroffenen macht und wie es die Sicht auf die Mutter und manche Situationen verändert. Die Vergangenheit wird neu gedeutet und die Art und Weise, wie die verschiedenen Personen damit umgehen, fand ich sehr ehrlich und glaubwürdig beschrieben. Das Buch macht nachdenklich und ist dennoch unterhaltsam und sehr interessant.
C. B. (Amazon)

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Absolut empfehlenswert .. wühlt einiges auf

Ein unbeschreiblich tolles Buch. Nahegehend. Anderes Land, andere Sitten. Ähnliche Gegebenheiten. Dem Regime entfliehen. Aussiedler sein, in einem fremden Land und doch mit Wurzeln.
Eine Mutter, die einem jeden Tag aufs Neue Lügen auftischt. Mutters Lügen eben. Deren Beweggründe kennt nur die Mutter selbst. Ohne Rücksicht, bis zum Schluss.
Was war, ist und jemals sein wird: «Entscheidend bleibt, dass wir Mutter und Tochter waren.» SIND.
Taya (Amazon)

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Persönlich und berührend

Lesenswert, da persönlich und berührend.
Christa (Ex Libris)

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Spannende Lebensgeschichte

Familiengeschichte, die zum Nachdenken anregt. Das Buch hat mich definitiv dazu bewegt, über meine eigene Familiengeschichte nachzudenken und Zeit in der Vergangenheit dieser zu verbringen. Generell würde ich das Buch allen empfehlen, die an Familiengeschichten und der Frage nach Heimat interessiert sind und würde auch gerne weitere Bücher der Autorin lesen.
Stella08 (Lovelybooks)

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Bewegender autobiographischer Roman

Monika Hürlimann lässt Marta von ihrer Kindheit und Jugend, vom Aufwachsen im kommunistischen Polen und dem Ankommen in Deutschland erzählen. Sie ist ein starkes und intelligentes Mädchen, dass sich in dem ihr fremden Land zu behaupten weiß und es schafft, Medizin zu studieren.
Trotz des eher nüchternen und beschreibenden Stils sind die Emotionen greifbar. Marta, die sich zeitlebens von ihrer Mutter zurückgesetzt fühlt, die sie lieblos behandelt, aber immer für Martas Zwillingsbruder Tomek da ist, ist sehr authentisch. Auch die Suche nach dem Vater und ein Treffen, das zeigt, das sich die beiden nicht viel zu sagen haben, sind gut nachvollziehbar.
Da der Roman im wesentlichen chronologisch geschrieben ist, kommt die Lüge der Mutter erst spät ans Tageslicht. Zu spät für Marta, denn es ist niemand mehr da, der die Gründe kennen und erklären könnte. Insofern muss die Auflösung unbefriedigend bleiben.
Sehr gut dargestellt sind die Beziehungen untereinander, zur Mutter, zum Bruder, zu Lebenspartnern und auch zu den Menschen, die Marta den Start in Deutschland erleichterten.
Martina (Amazon) 

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Suche nach Wahrheit, und das Finden von Glück, Liebe und Heimat

Es scheint erstaunlich, vielleicht auch irritierend, dass Glück nicht abhängig ist, von idealsten Lebensvoraussetzungen, von einem idealen Start ins Leben, von einer idealen Kindheit. Das zeigt sich in dieser Geschichte nicht nur im sozialen Unterschied damaliger Zeit, zwischen Ost und Westeuropa. Die Vorstellung, nur materieller Reichtum kann Glück und Sicherheit verheissen, ist ganz und gar eine westliche Denkweise. Das wird dem Leser einmal mehr wieder deutlich gemacht! Überall warten, auch in dramatischen Augenblicken dieser Lebensgeschichte, Glücksmomente, die Hoffnung geben, und ein weiterkommen bedeuten. Kleine Gegebenheiten eben, auch Gespräche mit wichtigen Menschen, denen Marta auf Ihrem aussergewöhnlichen Weg begegnet, und dann immer wieder die Liebe, das wohltuende Gefühl des Verliebtsein. Schicksal hat auch eine Kehrseite, und bedeutet keinesfals immer darin gefangen sein zu bleiben, auch das eine Botschaft dieses Buches!
Ich habe aber auch eine Mahnung darin gelesen, nämlich diese: dass wir uns über unser Handeln stets bewusst sein sollten, und die Tragweite eines solchen Handelns auch in der Zukunft mit bedenken! Denn, was im Schlusssatz so einfach und klar zum Ausdruck kommt, und mindestens nach einer Andeutung einer Versöhnung mit der Vergangenheit klingt, ist nur durch den schmerzlichen Prozess einer Aufarbeitung, durch die Protagonistin zu stande gekommen. In einer eindrücklichen Metapher, beschreibt Marta diesen Prozess anhand der Ozeanbucht und dem Meer, das steigt und jederzeit drohend die Kämpfende wegzufegen vermag. Irgendwann beruhigt sich das Wasser wieder. Ein Dialogreiches Buch, mit starken Bildern, und dem nicht immer einfachen Umgang mit den Gefühlen.

marcus-c (Lovelybooks)

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Ich feier das Buch - Sehr spannend und hat Suchtgefahr!

Ich feier das Buch, es ist so toll, hat mich von der ersten Seite mitgenommen. Ich konnte mich gut in die Seele von Marta einfinden und nachempfinden. Das puzzeln um die Vergangenheit der Mutter hat mich gefesselt. Auch das Verhalten anderer Personen konnte man sehr gut nachempfinden… Hach, was für ein tolles Buch… Bitte mehr davon!!! Und falls Bilder vom Westensee oder dem Cafe benötigt werden ich fahre gern mit dem Rad hin und schieße Bilder 😉

Lesekerstin (Lovelybooks)

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marcus caflisch - (exlibris)

Aufrichtige, mitreissende und ehrlich erzählte Lebensgeschichte. Spannend und atemlos geschrieben. Eine echte Leseempfehlung!

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Schicksalhafte Unwahrheiten

Nach dem Tod ihrer Mutter ändert ein kurzes Gespräch mit einer Kindheitsfreundin der Mutter alles, was Marta bis zu diesem Zeitpunkt für gegeben geglaubt hatte.
Vieles, was ihr schon irgendwann aufgefallen war bekommt jetzt ein total verändertes Bild und es ist schwer für sie, das zu verstehen, denn es gibt kaum jemanden, der ihr bei der Suche nach Fakten und Wahrheiten weiterhelfen kann.
Martas Kindheit und Jugend im kommunistischen Polen, die Emigration nach Deutschland mit ihrer Mutter und dem Zwillingsbruder, der von der Mutter immer bevorzugt worden war, der unbekannte Vater, der sich kaum an die Zeit mit der Mutter erinnern kann oder will, die knappen Erzählungen aus dem Leben der Mutter, die Familie, die gar nicht ihre Familie war, all das stellt Marta vor einen riesigen Berg voller Fragen.
Ein Roman, den man kaum erfinden kann .
Ein sehr schönes, stimmiges Cover lädt zum Zugreifen ein.
Sigrid (Amazon)

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Eigene Geschichte, die weiter reicht

Eine absolute Leseempfehlung für die, die miterleben wollen, dass die eigene Geschichte oft weiter reicht, als wir selbst.
Jörg (Weltbild)

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Authentischer und spannender Roman

Dieser Roman ist sehr lesenswert! Entführt er uns durch einen beeindruckenden Schreibstil in die Geschichte von Marta. Spannend, authentisch von der ersten bis zur letzten Seite – ein Roman über eine starke Frau.
Andrea L. (Exlibris)

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Wunderschön

Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, der Schreibstil ist flüssig und nicht langatmig! Er packt einen und man muss wissen was als nächstes passiert! Hier geht es um eine Mutter – Tochter Beziehung die einen nicht mehr los lässt! Emotional und bewegend an vielen Stellen. 
Eine Geschichte mit Tiefgang und Einblicken in den Alltag der Orte Polen der 1980er Jahre, Deutschland und die Schweiz. Ich kann diesen autobiographischer Roman nur empfehlen!
Katyleh (Lovelybooks)

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Nichts ist, wie es scheint

Der Roman ist nicht nur gut recherchiert, sondern auch sehr lebensnah geschrieben. Durch viele Details und exakte Beschreibungen hatte ich häufig den Eindruck, vor Ort zu sein. Das trifft besonders auf die Zeit in der Schweiz zu, die Marta sehr intensiv erlebt und sich sortiert. Zudem werden die Gefühle (Enttäuschung, Entwurzelung, Unordnung) sehr gut verdeutlicht. Anfangs ist es eher unorganisiert und unklar, aber am Ende ergibt alles Sinn. Dennoch bleiben viele Fragen offen:
Warum hat die Mutter wirklich gelogen?
Warum hat die Freundin der Mutter etwas gesagt?
Warum gab es Kontakt zur Familie in Polen?
Was wusste Tomek zu welchen Zeitpunkt?
Was fühlt Tomek für seine Schwester und umgekehrt?
Es bleiben viele Fragen ungeklärt oder nicht vollends beantwortet. Dennoch hilft das Buch, mögliche Unklarheiten in der eigenen Familiengeschichte zu behandeln und zu sich zu finden. Klare Leseempfehlung.
Kunde (Lovelybooks)

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Lebenslüge

Manches scheint unglaublich, ist aber leider bittere Realität für die intelligente , wissbegierige und fleißige Marta. Trotz ausgezeichneter schulischer Leistung und ständiger Hausarbeit, die sie fast vollständig selbst erledigt, erhält sie keinerlei Anerkennung ihrer Mutter. Nur der Zwillingsbruder Tomek zählt für sie, die Arbeit als Sonderschulpädagogin und ihre Interessen.
Aber als wäre das alles noch nicht genug, kommen nach dem Tod von Johanna noch einige Lügen ans Licht. Starker Tobak für ihre Kinder, Bekannten und Verwandten. Marta versucht nun, den Grund dafür herauszufinden. 

Berührend und packend geschrieben ist dieses Buch, sehr lesenswert.
Kerstin Bonitz (Amazon)

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Steinige Wege

Obwohl der Schreibstil der Autorin recht nüchtern und distanziert wirkt, hat es mir das ein und andere Mal Tränen in die Augen getrieben. Die Gefühllosigkeit der Mutter gegenüber ihrer Tochter macht einen nur fassungslos. Man hat das Bedürfnis die kleine Marta einfach nur in den Arm zu nehmen und zu trösten. Bereits am Anfang des Romans fühlt man zudem die Präsenz eines dunklen Geheimnisses. Dies hat mich beim Lesen stark vorangetrieben, da ich unbedingt wissen wollte was denn da nur los ist. Gerne hätte ich den ein oder anderen genommen und geschüttelt um dahinter zu kommen. Diese Sprachlosigkeit der Protagonisten war oft kaum ertragbar. Allerdings sehr stimmig. Das Geheimnis liegt wie ein Schatten auf ihrer aller Leben. Jedoch bringt die Wahrheit zuerst viel Schmerz, der allerdings notwendig ist, damit die Heilung beginnen kann. Das Buch hat mich tief bewegt, denn.es zeigt die Macht die Eltern haben mit ihrem Verhalten das Leben ihrer Kinder nachhaltig zu beeinflussen. Und es zeigt wie sich erlittenes Unrecht von einer auf die andere Generation überträgt. Wie unschuldiges neues Leben vergiftet wird. Und dennoch macht die Geschichte doch auch so unglaublich Mut. Marta zeigt das es sich lohnt sein Leben in die Hand zu nehmen und es täglich neu zu beginnen. Stolz auf das zu sein, was man aus eigener Kraft erreicht und geleistet hat, zu verzeihen und die zu lieben die sich selber und andere nicht lieben können.
Katrin K. (Amazon)

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Spannender Lebensweg zwischen zwei Welten

Dieses Buch ist das Miterleben eines ganz besonderen Lebensweges. Der Kampf um die Anerkennung und Liebe der Mutter, die Frage, «wo bin ich zuhause». Beim Lesen dieses wunderbaren Buches fühlte ich mich der Hauptperson Marta immer näher, denn ihre Geschichte ist authentisch und nachvollziehbar erzählt.
Sehr lesenswert!
Claudia Weiss (Amazon)

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"Mutters Lüge"

Die Mutter hatte schon immer ihre Geheimnisse, wollte nie über ihre Kindheit reden, was verständlich war, da sie ja als Kind im Konzentrationslager interniert sein sollte. Nachdem die Mutter aber gestorben ist, wird anhand der Unterlagen bekannt, dass diese eine ganz andere Frau ist als die, als die sie sich ausgegeben hat. Nun beginne Marta zu recherchieren und kann bruchstückhaft das wahre Leben der Mutter zusammen setzen. Das Leben vom Marta war immer hart und schwer, doch sie hat mit Fleiß und Disziplin sich hochgearbeitet, sich den deutschen Gegebenheiten angepaßt und auch Freundschaften geschlossen und war in Vereinen eingetreten. Ein Mädchen, das für alles offen war und sich voll integriert hat, was für ihren Zwillingsbruder nicht der Fall war, wurde er ja von seiner Mutter verhätschelt. Marta hat aber immer wieder kleine Unregelmäßigkeiten im Leben der Mutter gefunden, über die sie aber damals nicht nachgedacht hat. Mich hat das ganze Buch total fasziniert und es hat sich spannender als jeder Krimi gelesen. Die Kapitel sind übersichtlich, die Sprache ist klar und deutlich und es wird nicht mit Fremdwörtern argumentiert. Letztendlich ist es für den Leser beruhigend, dass diese wirklich kompetente und ehrgeizige Frau im Leben ihren Frieden gefunden hat. Das düstere Cover mit den dunklen Wolken und dem Mädchen, das in die Ferne blickt,gibt dem ganzen Buch noch den letzten Schliff. Selten habe ich eine son ergreifende «Biografie» gelesen.
Ullmann Elisabeth (Amazon)

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eine bewegende Geschichte

Die Beziehung zwischen Mutter und Kind, ein Geheimnis, Identität, Heimat und vieles mehr. Marta hat ein sehr bewegendes und unstetiges Leben.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Man kommt leicht in die Geschichte hinein, ist immer gespannt darauf wie es weitergeht und ist sehr nah am Leben der Protagonisten.
Ich empfehle dieses Buch weiter.
Dandy (Amazon)

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Wunderschön!

Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, der Schreibstil ist flüssig und nicht langatmig! Er packt einen und man muss wissen was als nächstes passiert! Hier geht es um eine Mutter – Tochter Beziehung die einen nicht mehr los lässt! Emotional und bewegend an vielen Stellen.
Eine Geschichte mit Tiefgang und Einblicken in den Alltag der Orte Polen der 1980er Jahre, Deutschland und die Schweiz. Ich kann diesen autobiographischer Roman nur empfehlen!
Katy (Amazon)

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Rebecca B. (Weltbild)

Der Roman erzählt die Geschichte der Protagonistin Marta auf eine facettenreiche, spannende, berührende und interessante Art und Weise. Tolle Lektüre.

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Julia K. (Weltbild)

Eine bewegende Lebensgeschichte mit Nachklang. (…) Zu Ende hin konnte ich das Buch kaum mehr aus den Händen legen, da das Schicksal einen sehr bewegt. (…) Man erfährt in diesem Buch nicht nur die Geschichte einer Frau, die in ihrem Leben mehr als einmal neu anfangen musste, sondern auch etwas über die polnische Geschichte. Mir war es eine Freude ihre Lebensgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen zu lesen. Daher gibt es von mir auch eine klare Leseempfehlung.

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Wie viel Kraft es kostet immer wieder neu anzufangen und Fuß zu fassen.

Eine Geschichte, die sich vor dem Hintergrund einer Flucht aus dem kommunistischen Polen abspielt. Das, was diese Flucht mit der Familie auslöst und die dadurch ausgelösten Gefühle und Anforderungen werden in diesem Roman wunderbar erzählt. Sachlich, neutral und ohne Verbitterung beschreibt die Autorin ihr Leben, ihre ewige Suche nach Mutterliebe. Jeder Satz sitzt und wiegt schwer. Wie viel Kraft es kostet immer wieder neu anzufangen und Fuß zu fassen. Sich zu intrigieren und seinen Weg zu gehen. (…) Das wird mit einer wunderbaren fließenden und sehr mitreißenden Art erzählt. Eine sehr gut geschriebene Familiengeschichte mit einem Spannungsbogen der bis zum Ende erhalten bleibt.
Lilofee (Lovelybooks)

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Atmosphärischer Roman, der Mut macht

Atmosphärischer Roman, der Mut macht und Zuversicht gibt über Emigration in Europa und eine Lebenslüge von historischer Tragweite. Grandios!
Kleiner_Buchhase (Lovelybooks)

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Sooo sehr anders als alles Bisherige

Die Prota muss sich tatsächlich immer wieder dem Leben stellen. Je nach Alter darauf reagieren, mit Problemen umgehen, später immer aktiver die Dinge selbst in die Hand nehmen. Ein Balanceakt zwischen Anpassung und sich-selbst-bleiben. Tolle Lektüre, man ist schnell bei der Hauptfigur dabei und möchte immer weiter machen. Eine absolute Leseempfehlung für Menschen, die gern den anderen über die Schulter schauen!

Xenia (Weltbild)

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Mutters Lüge - Eine berührende spannende Biographie

Nach dem Tod ihrer Mutter platzt das Geheimnis und erschüttert Marta. Es ist eine Gratwanderung, wen sie mit der Wahrheit konfrontiert, um das Gehörte und deren Folgen für ihr Leben zu verarbeiten.
Marta hat sehr viel erlebt und in verschiedenen Kulturen und Lebenssituationen wurde an ihrer Identität gerüttelt.
Als gereifte gefestigte sympathische Persönlichkeit schreibt sie dieses Buch, ihre eigene Biographie. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Sima (Amazon)

 

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absolut lesenswert

Der Roman erzählt die Geschichte der Protagonistin Marta auf eine facettenreiche, spannende, berührende und interessante Art und Weise. Tolle Lektüre.

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Spannender Roman über persönliche Lebensgeschichte

Spannender Roman der die persönliche Lebensgeschichte von Marta vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Situation in Europa erzählt. Dabei ist nicht nur die Ausgangslage in Polen schwierig wo Marta geboren ist, auch die familiäre Situation ist weit weg von einfach oder ideal. Manche Menschen scheitern in solchen Situationen, manche wachsen aber auch an den Herausforderungen.
Flüssig geschrieben und gut zu lesen.

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Grossartige Geschichte, macht nachdenklich.

… Man liest, wie Marta aufwächst, flieht und neu anfangen muss. Trotz der Widrigkeit macht sie immer weiter, bis sie in der Schweiz mit ihrem Mann ankommt. Diese Geschichte basiert auf der wahren Familiengeschichte der Autorin. Das Lesen ist intensiv und kann nicht so nebenher gelesen werden. Das Lesen ist sehr aufschlussreich und ich kann das Buch nur empfehlen.
Erjkaiser (Lovelybooks)

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Eine dramatische Familiengeschichte

In der aktuellen Kriegszeit ist das Thema Heimat aktueller denn je. Mir gefiel es daher sehr, dass diesem vielschichtigen Thema in Hülimanns Roman viel Platz eingeräumt wurde. Wir erfahren aus Martas Sicht, was es heißt, sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen, neuzustarten in einem Land, dessen Sprache man nicht beherrscht und auch wie es sich anfühlt, nach einiger Zeit wieder in die eigentliche Heimat zurückzukehren. Die Unterschiede zwischen dem Leben in Deutschland und Polen werden hierbei gut dargestellt – sehr interessante Einblicke, die klar machen, weshalb Marta einen kleinen „Kulturschock“ durchlebte.
Darüber hinaus gibt der Roman intensive Einblicke in die Mutter-Tochter-Beziehung, die mich nicht kalt ließen. Denn von Geborgenheit und Wärme ist hier leider wenig zu spüren.
Amazon Kunde (Amazon)

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Herzergreifend und Emotional!

«Bevor mich die Müdigkeit völlig übermannte, goss ich meine Sehnsucht in Worte, die sich weder reimten noch besonders erhaben klangen, mich aber trösteten.» (Zitat aus dem Kapitel «Neue Seite im Buch»).

… Zwischen neuen Kulturen, einer neuen Sprache und neuen Menschen, nimmt die fesselnde Schreibart der Autorin einen so sehr mit, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. In der Ich-Form geschrieben, geht es vor allem immer und immer wieder um die Frage, was verheimlicht Marta’s Mutter ihr. Dabei wird die Geschichte und somit auch das Rätsel nicht von hinten aufgerollt, wie dass der Klappentext vermutet, sondern neuen ganz am Anfang und baut immer mehr auf.
Wirklich zu empfehlen!
Tanja (Amazon)

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"nicht aufgeben" - das ist die Devise

Dieses Buch hat mich doch sehr beeindruckt.  … Die damaligen politischen und auch die persönlichen Lebensbedingungen werden sehr lebendig erzählt. Durch diese sehr intensive und sehr authentische Erzählung kann man sich alles sehr gut vorstellen. Es war für mich ein sehr emotionales Erlebnis und ich habe oft innegehalten, um mir die damalige Zeit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Denn ich bin nur ein paar Jahre älter als Marta. Und es ist mir sofort aufgefallen, dass ich einen ganz anderen Blick auf diese Zeit habe. … Denn ihre Mutter Johanna hat so ihre eigenen Geheimnisse und auch diese Geschichte recherchiert Marta. Das Ergebnis ist überraschend und muss dann auch von allen Beteiligten erstmal verarbeitet werden…. Es war ein neuer Blickwinkel auf diese Zeit und ich muss sagen, ich habe die Lesezeit sehr genossen. 
Sigrid (Amazon)

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Autobiografischer Roman mit vielen Facetten

„Mutters Lüge“ von Monika Hürlimann hat viele interessante Facetten – von europäischer Geschichte bis zu psychoanalytischen Einblicken, von der „Vererbbarkeit“ von Traumen bis hin zum Heilmittel der Liebe und Vergebung.

Rückblicke und erinnerte Dialoge zeichnen ein eindrückliches Bild eines hochbegabten Mädchens, das im kommunistischen Polen in einem schwierigen Umfeld aufwächst und allen widrigen Startbedingungen zum Trotz seinen Lebenstraum, Ärztin zu werden über verschiedene Stationen in Deutschland wahrmacht, um schließlich in der Schweiz Heimat zu finden.

Ohne Larmoyanz geschrieben, liest sich dieses Buch, das auch ein bisschen eine Liebeserklärung an die Schweiz ist, flüssig und spannend.
Chris_Humbel (Lovelybooks)

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der Mut, mal was anderes zu lesen

Wenn ich einen Thriller oder Krimi lese, erhoffe ich mir Spannung, bei einem Liebesroman ein Happy End. Autobiographien sind für mich ein ungewohntes Genre. Daher wusste ich nicht so recht, mit welcher Erwartung ich an das Buch herangehen soll. Jetzt weiß ich es. Ich erwarte mir von einer Biographie eine fesselnde Lebensgeschichte einer starke Persönlichkeit mit all ihren Auf und Abs. Ich wünsche mir, in fremde Kulturen und andere Zeiten entführt zu werden. Ein Buch, dass mich zum Denken anregt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ich erhoffe mir ein Buch, so schön geschrieben wie Mutters Lüge.

Artur (Amazon)

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Absolut empfehlenswert ... wühlt einiges auf

Ein unbeschreiblich tolles Buch. Nahegehend. Anderes Land, andere Sitten. Ähnliche Gegebenheiten. Dem Regime entfliehen. Aussiedler sein, in einem fremden Land und doch mit Wurzeln.

Eine Mutter, die einem jeden Tag aufs Neue Lügen auftischt. Mutters Lügen eben. Deren Beweggründe kennt nur die Mutter selbst. Ohne Rücksicht, bis zum Schluss.

Was war, ist und jemals sein wird: «Entscheidend bleibt, dass wir Mutter und Tochter waren.» SIND.

Taya (Amazon)

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Das Buch ist sehr interessant empfehlungswert.

Ich konnte es von der ersten Seite an nicht mehr aus denn Händen legen. Barbara C. (Weltbild)

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SEHR lesenswert: Spannender autobiographischer Roman über erfolgreiche Integration, neue Heimat vor dem Hintergrund des Polnischen Kommunismus und der Deutschen Wende

Integration ist sehr aktuell und sie ist Thema dieses hinreissend geschriebenen Buches. Zunächst findet die Protagonistin nach der illegalen Flucht aus dem kommunistischen Polen eine neue Heimat in Deutschland. Das Zurechtfinden im neuen Land mit einer fremden Sprache, neuen Freunden ist nicht einfach. Weil der Roman autobiographisch basiert ist, ist er authentisch und persönlich. Man erfährt viele Hintergrundinformationen über den Alltag im kommunistischen Polen und über das Deutschland zu Zeiten der Wende. Als die Protagonistin als Erwachsene in die Schweiz geht, muss sie sich wieder mit allem, was ein neues Land ausmacht, auseinandersetzen. Der Roman zeigt, wie erfolgreiche Integration möglich ist und was sie bewirken kann. Der zusätzlich verwobene Handlungsstrang, in dem es um Lüge, Schuld und den Prozess der Akzeptanz geht, berührt. Sehr empfehlenswert und eine echte Trouvaille!

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Eine komplexe Lebensgeschichte

Erst einmal erzählt Marta aus ihrem Leben. Sehr eindringlich wird das armselige Leben in Polen beschrieben. Mangel ist die Regel. Die Mutter arbeitet als Alleinerziehende hart. Trotzdem habe ich als Leser der Eindruck, dass sie ihr Privatleben nicht im Griff hat. Einerseits fehlt es an Ordnung und Regeln. Andererseits werden die ausgezeichneten Schulleistungen der Tochter als selbstverständlich hingenommen, während jeder noch so keine Erfolg des Sohnes eines Lobes wert ist. Martas Trauer darüber ist mit den Händen greifbar. Sie findet Halt und Liebe bei den Großeltern, die aber nicht ihre wirklichen Großeltern sind. Mit ihm führt sie auch Gespräche über die Lage in Polen.
„…“Opa, warum arbeiten alle und trotzdem hat kaum jemand etwas davon?“ „Das ist eine der Fragen, mit denen wir uns nicht laut beschäftigen dürfen, wenn wir Probleme vermeiden wollen.“…“
Angekommen in Deutschland sieht Marta zwar die Angebote in den Läden, doch das kann ihr Heimweh nicht mildern. Wieder fühlt sie sich allein gelassen. Die Mutter interessiert sich nicht für ihr Leben. Marta bemüht sich, die neue Sprache schnell zu lernen.
„…Zum ersten Mal seit der Ausreise dachte ich: Es wird gut. Jetzt kam es nur auf mich selbst an, ich musste das Beste aus der Situation machen…“
Ein Thema zieht sich wie eine roter Faden durch das Buch. Trotz dem besseren Leben und dem Studium der Medizin in Berlin bleibt für Marta Polen die Heimat. Sie geht mit offenen Augen durch die Zeit und sieht, dass auch in Deutschland vieles nicht in Ordnung ist. Die erstmalige Rückkehr nach Breslau nach der Wende wird sehr berührend und emotional beschrieben.
matheelfe (Amazon)

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Tolle Lektüre.

Es war mir eine Freude dieses Buch zu lesen. Es war von Anfang bis Ende sehr spannend.
Ich kann es nur weiter empfehlen.
Jsabell F. (Weltbild)

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UlrikesBuecherschrank (Lovelybooks)

Ein erschütterndes Familiengeheimnis – Ein Roman der viele Themen bereithält. (…) Der Schreibstil ist eher ruhig und gefühlvoll gehalten. Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Roman hinein. Die Spannung nimmt leicht und stetig zu.

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Rebecca Oflaz (Buchhaus.ch)

( …) ein wirklich bewegender Roman, der auf der Lebensgeschichte der Autorin beruht. Man lernt einiges über die deutsch-polnische Vergangenheit, den Alltag in Polen während des Kriegsrechts und erhält einige tiefere Einblicke in die Psychologie und auch das Schweizer Gesundheitssystem. Es hat mir sehr gut gefallen.

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Authentisch und spannend

 Monika Hürlimann beschreibt in einem fesselnden, bildgewaltigen und flüssigen Schreibstil das Leben von Marta, die mit unbeugsamen, festem Willen ihren Weg findet. Der Leser erhält Einblick in einen Lebensweg, der voller Steine gepflastert ist. Lebendig und authentisch sind die Protagonisten und Charaktere dargestellt. Die Handlung ist berührend und hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Mein Fazit: Dieses berührende und sensibel geschriebene Buch erhält von mir 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.
Shilo (Thalia)

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Beeindruckende Geschichte

(…) Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Irgendwie sehr klar und direkt und sehr gut lesbar. Auch gut gefallen hat mir, dass man das ein oder andere über das frühere Polen und die Schweiz erfahren hat. (…) Fazit: Beeindruckende Geschichte.
brauneye29 (Lovelybooks)

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Theophila (Lovelybooks)

Der autobiographische Roman hat mich als Leserin sehr gepackt. Ich konnte gut verfolgen wie es der kleinen Marta über all die Jahre ging und sie sich zu einer erwachsenen erfolgreiche Frau entwickelt hat. Sie ist über die Wahrheit über ihre Mutter sehr erschüttert. Eine tiefe Wunde bleibt.(…) Fazit: Ergreifender Roman, der an einem Stück gelesen werden möchte.

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Ein bewegtes Leben

 Monika Hürlimann hat viel erlebt – und lässt den Leser/die Leserin hautnah an ihrer Geschichte teilhaben. Besonders beeindruckend fand ich die Kapitel, in denen die Autorin ihre Kindheit im kommunistischen Polen schildert, die so anders verlief, als die von uns privilegierten Westeuropäern (z.B. mitten in der Nacht aufzustehen, um Brot zu bekommen, stundenlang anstehen nur um dann kurz vor dem Ziel zu erfahren, dass alles ausverkauft ist). Wer so etwas erlebt hat, überlegt es sich bestimmt zwei Mal, Lebensmittel zu verschwenden, was leider in unserer Wohlstandsgesellschaft Gang und Gäbe ist.

Im Lauf der Autobiografie erfährt man, wie die Flucht nach Deutschland verlief und es der Autorin gelang, allen Widrigkeiten zum Trotz ihren Traumberuf als Ärztin zu verwirklichen. … Alles in allem eine sehr gelungene Autobiografie
Nicole (Amazon)

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Eine Geschichte, die ganz tief unter die Haut geht

«Mutters Lüge» ist ein ganz besonderes, emotionales und vielseitiges Buch – die Geschichte eines Neuanfangs. Ganz offen, geschrieben wie in einem Roman, schildert die Autorin die Stationen ihres eigenen Lebens und lässt uns dabei tief in ihre Seele blicken. Mir ging ihre Geschichte sowas von unter die Haut.
Ihrer Flucht aus dem kommunistischen Polen führt die dreiköpfige Familie über die DDR ins Auffanglager nach Göttingen und von dort nach Kiel in eine unbekannte Zukunft. Nach schwierigen Jahren in ihrer Heimat, die von Mangel und Entbehrungen geprägt waren, müssen sich Marta und ihr Bruder in komplett veränderten Lebensbedingungen und mit einer fremden Sprache zurechtfinden. Das Verhältnis zur Mutter, die kein großes Interesse an ihren Kindern zeigt, stets unnahbar, emotionslos und unbeteiligt wirkt, und alles von sich schiebt, ist äußerst schwierig. Marta fühlt sich ihrem Bruder und der Mutter gegenüber immer in der Pflicht. Geprägt durch ihre Kindheit, voller Ehrgeiz und mit einer enormen Stärke und großem Verantwortungsbewusstsein verfolgt sie beharrlich jedes Ziel, das sie sich gesteckt hat. Trotz schwierigen Bedingungen geht es in Martas Leben immerfort vorwärts. Sie meistert ihr Abitur und zieht zum Medizinstudium nach Berlin. Ein Praktikum verschlägt sie schließlich in die Schweiz. Entgegen ihrem ursprünglichen Wunsch wechselt sie zur Psychologie und eröffnet dort über viele Umwege eine eigene psychiatrische Praxis. Ist sie dort endlich angekommen?

Schmöckerwelten (Amazon)

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Das Thema ist neu und hat viel Potential

 (…) Die Autorin setzt sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinander (…) und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Caroww (Lovelybooks)

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Wertvoller autobiographischer Roman

 (…) Der Anfang liegt in den Nachkriegswirren mit der Not bloß zu überleben. Welche Strategien sind erlaubt, um sich und die Kinder durchzubringen? Eine spannende Frage! Wenn es sich als Lüge herausstellt, wer ist der Richter? Eine absolut lesenswerte Autobiographie!
Randolve (Amazon)

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Wie werden wir zu dem was wir sind? Eine Lebensgeschichte, die um Nachdenken über den eigenen Werdegang anregt.....

Erzähltes Leben
sockenhexle_68 (Lovelybooks)

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„Was waren die Zutaten für das Gefühl, irgendwohin zu gehören?“

… Historische Ereignisse werden gut in die Geschichte eingewoben, aber nicht zu detailliert thematisiert. Deutlich wird jedoch, welche Lebensumstände in Polen unter dem kommunistischen Regime herrschten und wie drastisch gerade die Lebensmittelrationierung war. Die Flucht nach Westdeutschland und die damit deutlich ansteigenden Möglichkeiten für Konsumgüter aber natürlich gerade Lebensmittel, haben mich einmal mehr sehr getroffen. Gerade Martas Schilderung ihres ersten Bananeneinkaufs in Deutschland hat mich sehr berührt. Ebenso faszinierend fand ich aber auch die Einblicke in die Arbeit von Marta als Psychiaterin und den Umgang mit ihren Patienten sowie die Eindrücke in die polnische Kultur. ..
Lesefee (Amazon)

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Eine bewegende Geschichte

Ich muss sagen, ich bin nicht so in der Materie drin mit biografischer Literatur, aber die Lebensgeschichte bzw. das Schicksal im kommunistischen Polen hat mich sehr bewegt. 
terrorkruemel (Amazon)