Monika Hürlimann

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Monika Hürlimann

„Mutters Lüge“

ERSCHEINT AM
25. OKTOBER 2021

ISBN 978-3-95247-277-4
(Literaricum Buchverlag)

BUCHVERNISSAGE:

28. OKTOBER 2021 UM 19.30 UHR
BEIM BUCHHAUS LÜTHY IN CHUR

Anmeldung: chur@buchhaus.ch

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Die Schweizer Autorin (Jg. 1969) wuchs im kommunistischen Polen auf, wo sie das Kriegsrecht, die Zeit der Gewerkschaftsbewegung Solidarność sowie u.a. auch die Nahrungsmittelrationierung in den 1980er Jahren erlebte. 1984 emigrierte sie mit ihrer Familie illegal nach Westdeutschland. Nach dem Abitur in Kiel (1989) und Medizinstudium in Berlin ging sie in die Schweiz, wo sie bis heute lebt und in eigener psychiatrischer Praxis mit kognitiv-verhaltenstherapeutischen Schwerpunkt arbeitet.

Die Schriftstellerin interessiert sich dafür, was Menschen zu ihren Handlungen motiviert und wie es kommt, dass wir unterschiedlich mit Widrigkeiten des Lebens umgehen. Auch Fragen nach persönlichem Glücksempfinden, der Suche nach Vorbildern und Faktoren, die die innere Souveränität beeinflussen, beschäftigen sie. Diesen Themen berührt sie in ihren Geschichten. Sie freut sich, wenn die Leser in sie eintauchen und sich auf diese Weise mit dem eigenen Lebensentwurf und dessen Umsetzung auseinandersetzen.

Als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie begegnet die Autorin im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Menschen, die in verschiedenen Lebenssituationen stehen. Sie sind an einen vertrackten Punkt gekommen müssen etwas Schwieriges bewältigen oder gilt, Wichtiges zu entscheiden. Und: Nicht alles ist umkehrbar. Eine Entwicklung hingegen kann man oft günstig beeinflussen.
Gerade die Psychiatrie beschäftigt sich mit Menschen an Abgründen, negativen oder nicht voraussehbaren Folgen von Handlungen und Situationen. Krisen, Beziehungsprobleme, Trennung, Verlust, Selbstwertgefühl, problematische Charakterzüge, Familiengeheimnis, gesellschaftliche Rollen und Herausforderungen, Entwicklung, Abhängigkeit, Trauer, Wahn und Depression werden häufig in einer Psychotherapie behandelt. Zum Arztberuf gehören auch das Sterben, der Selbsttötungsversuch und der vollendete Suizid. 
Die Schriftstellerin schöpft aus einem enormen Fundus von Lebensläufen, Krisen und deren Lösungsansätzen. Das macht ihre Texte authentisch.

Monika Hürlimann
Autorin Monika Hürlimann

Weitere Publikationen der Autorin

6. Bubenreuther Literaturwettbewerb

Der Beitrag „Aller guten Dinge sind drei. Polen, 1982.“ wurde in der Anthologie des 6. Bubenreuther Literaturwettbewerbs 2020 (10/2020, 978-3-347-17504-4) veröffentlicht.

Die zerissene Zeit

Der Beitrag „Der Aufbruch“ wurde in der Anthologie „DIE ZERRISSENE ZEIT. Geschichten zur Spaltung der Gesellschaft“ (08/2020, 978-3-347–13671-7) veröffentlicht.