Monika Hürlimann

Mutters Lüge

Autobiografischer Roman

Als die erfolgreiche Schweizer Psychiaterin Marta am Grab ihrer Mutter steht, ahnt sie nicht, dass bald eine ungeheuerliche Lüge ans Tageslicht kommt. Sie muss sich der eigenen, bewegenden und nicht minder dramatischen Familiengeschichte stellen, die weit zurück in ihre Kindheit führt, nach Polen, wo alles begann…

Ein bitterzarter Roman über die aufwühlende Suche nach Wahrheit und Geborgenheit im täglichen Kampf gegen den Schmerz des Nicht-Vergessen-Könnens.
Und über das Glück und die Liebe.

«Mit «Mutters Lüge» ist Monika Hürlimann eine Autobiografie gelungen, die sich liest wie ein spannender Krimi.»

„…. Es ist ein Mutter-Tochter-Drama, es ist die Geschichte einer Emigration – und dann ist «Mutters Lüge» auch eine Ermittlung …“

Ruth Spitzenpfeil, SÜDOSTSCHWEIZ (30.10.21)

Die Lesung fand am 28. OKTOBER 2021 beim Buchhaus Lüthy in Chur statt:

Es kamen 115 interessierte, aufmerksame Gäste, denen eine spannende und lebhafte Gesprächsrunde zu verdanken ist. Grossartig!

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Das sagen Leser über «Mutters Lüge»:

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Sehr schöner und gelungener autobiografischer Debütroman

Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt. Die Hauptprotagonistin Marta habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Marta muss man einfach lieb haben! Der talentierten Autorin ist es mit ihrer feinfühligen Art gelungen, viel Empathie für alle Charaktere zu empfinden und ihnen damit zu begegnen.

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Eines der besten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe! Spannend, flüssig, schlüssig…

HERVORRAGEND!!! Ich warte schon auf das nächste Buch…

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absolut lesenswert

Der Roman erzählt die Geschichte der Protagonistin Marta auf eine facettenreiche, spannende, berührende und interessante Art und Weise. Tolle Lektüre.

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Liest sich sehr spannend, stimmt nachdenklich. Ein tolles Buch (M. v. K. Loverlybooks)

Schon der Einstieg in die Geschichte macht neugierig. Ich für meinen Teil, wollte durchgehend wissen wie es jetzt weiter geht… Die Geschichte fesselt und stimmt einen nachdenklich. Man möchte das Buch auch gar nicht mehr weg legen. Dies sind für mich auch die besten Lesestunden. Vielen Dank dafür.

Über mich

Portrait  Monika Hürlimann ©www.steinsichten.ch

AUTORIN

Monika Hürlimann

Die Schweizer Autorin (Jg. 1969) wuchs im kommunistischen Polen auf, wo sie das Kriegsrecht, die Zeit der Gewerkschaftsbewegung Solidarność sowie u.a. auch die Nahrungsmittelrationierung der 1980er Jahre erlebte.

1984 emigrierte sie illegal nach Westdeutschland. Abitur in Kiel, Medizinstudium im Berlin der ersten Stunde nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Heute lebt sie in der Schweiz und führt eine eigene psychiatrische Praxis.

Der Roman «Mutters Lüge» basiert auf der Lebensgeschichte der Autorin.

Die Schriftstellerin interessiert sich dafür, was Menschen zu ihren Handlungen motiviert und wie es kommt, dass wir unterschiedlich mit Widrigkeiten des Lebens umgehen. Auch Fragen nach persönlichem Glücksempfinden, der Suche nach Vorbildern und Faktoren, die die innere Souveränität beeinflussen, beschäftigen sie. Diese Themen berührt sie in ihren Geschichten. Sie freut sich, wenn die Leser in sie eintauchen und sich auf diese Weise mit dem eigenen Lebensentwurf und dessen Umsetzung auseinandersetzen.

Als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie begegnet die Autorin im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Menschen, die in verschiedenen Lebenssituationen stehen. Sie sind an einen vertrackten Punkt gekommen müssen etwas Schwieriges bewältigen oder gilt, Wichtiges zu entscheiden. Und: Nicht alles ist umkehrbar. Eine Entwicklung hingegen kann man oft günstig beeinflussen.
Gerade die Psychiatrie beschäftigt sich mit Menschen an Abgründen, negativen oder nicht voraussehbaren Folgen von Handlungen und Situationen. Krisen, Beziehungsprobleme, Trennung, Verlust, Selbstwertgefühl, problematische Charakterzüge, Familiengeheimnis, gesellschaftliche Rollen und Herausforderungen, Entwicklung, Abhängigkeit, Trauer, Wahn und Depression werden häufig in einer Psychotherapie behandelt. Zum Arztberuf gehören auch das Sterben, der Selbsttötungsversuch und der vollendete Suizid.
Die Schriftstellerin schöpft aus einem enormen Fundus von Lebensläufen, Krisen und deren Lösungsansätzen. Das macht ihre Texte authentisch.

Publikationen

Aller guten Dinge sind drei. Polen, 1982

Veröffentlicht in der Anthologie
des 6. Bubenreuther Literaturwettbewerbs 2020

10/2020, ISBN 978-3-347-17504-4

 

Der Aufbruch

Veröffentlicht in der Anthologie
"Die zerrissene Zeit. Geschichten zur Spaltung der Gesellschaft."

08/2020, ISBN 978-3-347–13671-7

 

Heimat

Veröffentlicht in der Anthologie des 7. Bubenreuther Literaturwettbewerbs 2021

10/2021, ISBN 978-3-347-42751-8